Der IG Metall geht es im Tarifkampf um die Abwehr von Lohnsenkungen und Arbeitszeitverlängerung für 3,7 Millionen Beschäftigte. Die Gewerkschaft wertet die Vorschläge der Unternehmensseite in der zweiten Tarifrunde als Kampfansage.
Es ist, wenn überhaupt, ein vergiftetes Angebot, mit dem die Unternehmensseite in die zweite Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie startete: 1,3 Prozent Lohnerhöhung ab Juli 2028, nach 20 Monaten ohne Lohnerhöhung. Bei einer Laufzeit von 26 Monaten sind das 0,6 Prozent pro Jahr. Zugleich gibt es eine Inflation von 3 Prozent, einen Produktivitätszuwachs von 1,5 Prozent, außerordentliche Gewinne in der Luft- und Raumfahrt, Elektro- und Medizintechnik und in der Rüstungsindustrie. Selbst die Autoindustrie verzeichnet Gewinne, wenn auch geringer ausgewiesen.
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