Automobilindustrie im Umbruch – Konferenz der Fraktion Die Linke im Bundestag am 16. Juni in Schweinfurt.
Krise in der Autoindustrie – wer zahlt, wer gewinnt? weiterlesenKategorie: Volkswagen – Geschichte und Bedeutung des Unternehmens
Volkswagen – back to the roots?
Volkswagen macht sich auf, wieder ein Rüstungsunternehmen zu werden.
Die Aktionäre, das Management, die Landesregierung und auch der Betriebsrat sprechen sich dafür aus, dass bei Volkswagen künftig auch für den Krieg produziert wird.
Da ist ein Blick in die Vergangenheit hilfreich.
Zum 75. Jahrestag der Gründung von Werk und Stadt habe ich dazu ein Buch herausgegeben, das an Aktualität – leider – nichts verloren hat.
Nein zur Rüstungsproduktion bei Volkswagen!
Wie dramatisch ist die Lage bei VW und in der Autoindustrie wirklich? Darüber habe ich nach der Aktionärsversammlung mit Kolleginnen und Kollegen in Wolfsburg diskutiert.
Alle scheinen sich einig zu sein: Die Aktionäre, das Management, die Landesregierung und auch der Betriebsrat sprechen sich dafür aus, dass bei Volkswagen künftig auch für den Krieg produziert wird.
Nein zur Rüstungsproduktion bei Volkswagen! weiterlesenVolkswagen auf dem Weg zur Rüstungsschmiede
Vorbericht zur Aktionärsversammlung am 18. Juni 2026
Der Aktienkurs im Keller, die Werke dramatisch unterausgelastet, der Absatz in China weggebrochen, in den USA abgestürzt und in Europa knapp gehalten. Aber: 322 Milliarden Euro Umsatz, mehr als 27 Milliarden Euro in die Gewinnrücklage gesteckt, 7,5 Milliarden Euro Gewinn nach Steuern ausgewiesen, 5,20 Euro Dividende pro Aktie, rund eine Milliarde Euro für die Familien Porsche und Piëch. Der Vorstandsvorsitzende Blume kassiert 7,5 Millionen Euro, selbst der geschasste Personalvorstand Kilian bekommt noch 2,1 Millionen und der gesamte Vorstand zusammen über 40 Millionen Euro.
Bei Dividenden für die Porsches und Piëchs, bei den Gehältern für die Manager kann von Krise keine Rede sein. Ganz anders bei den Arbeiter*innen und Kommunen, die um Jobs und um die Standorte fürchten, die mit Arbeitszeitverlängerung, vorenthaltenem Lohn und geringerem Steueraufkommen in den Kommunen für den Reichtum der Eigentümer aufkommen.
Volkswagen auf dem Weg zur Rüstungsschmiede weiterlesenAutokrise trifft Kommunen und Mittelstand
Kommunen und Menschen in Not durch kapitalistische Misswirtschaft!
Heute: Bohai in Harzgerode. Weil Volkswagen als großer Abnehmer keine korrekten Preise zahlt und die Aufträge storniert, geht die Gießerei in Harzgerode insolvent? Minus 1.000 Arbeitsplätze bei etwas mehr als 7.000 Einwohner*innen – das rüttelt am Fundament dieser Kleinstadt.
Ein Arbeiter: „Wenn ein Riese wie Volkswagen sich in so einer kritischen Phase aus den Verhandlungen zurückzieht, wo bleibt da die soziale Verantwortung für die Menschen, die diesen Erfolg über Jahrzehnte erst möglich gemacht haben?“
Landrat und Bürgermeister: „Wir werden die Not von Harzgerode zurück nach Wolfsburg tragen, denn es geht um das Schicksal einer ganzen Region.“
Autokrise trifft Kommunen und Mittelstand weiterlesenVW-Aufsichtsrat plant Kahlschlag
Das Management erfüllt die Aufträge der Eingentümer, die Grünen schauen zu und fallen der Klima- und Verkehrswendebewegung in den Rücken.
Die stellvertretende Regierungschefin von Niedersachsen, Julia Willie-Hamburg, geißelt beim grünen Landesparteitag am 25. April in Emden die Politik der Bundesregierung. Und sie kritisiert Pläne des VW-Managements, Standorte zu schließen: Es sei „aberwitzig darüber zu reden, hier in Niedersachsen solche Werke zu schließen“, sagt Hamburg mit Blick auf das Werk Emden. Da sie auch Aufsichtsratsmitglied bei VW ist, ist sie nicht unbeteiligt, sondern in solche Maßnahmen ganz konkret und persönlich involviert.
VW-Aufsichtsrat plant Kahlschlag weiterlesenVolkswagen in Osnabrück – Produktion für israelische Armee?
Volkswagen instrumentalisiert Geschäfte mit Israel, um sich von seinen faschistischen Wurzeln reinzuwaschen. Eine Gruppe tritt erst auf den Plan, wenn es um Waffen für Israel geht.
Wie es ab Mitte 2027 für VW in Osnabrück weitergeht, ist offen. Der „Financial Times“ zufolge könnten in dem Werk in Zukunft Teile für das israelische Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ produziert werden, nachdem Rheinmetall und KNDS bereits im Gespräch waren. Die Produktion für den Iron Dome wird vom Betriebsrat des Werkes und in der Öffentlichkeit als „rein defensiv und erforderliche Schutzmaßnahme“ und als Hoffnung zur Sicherung der Arbeitsplätze beworben. Für Volkswagen geht es in erster Linie darum, die Überkapazitäten in der Autoproduktion zu vernichten und neue Profitquellen zu erschließen – auch wenn sie solche Produktion als Beitrag zum Schutz von Jüdinnen und Juden und des Staates Israel darstellen.
Volkswagen in Osnabrück – Produktion für israelische Armee? weiterlesenSind Uber, MOIA & Co. am Ende?
ÖPNV und Profit gehen nicht zusammen – Der öffentliche Verkehr gehört in die öffentliche Hand! MOIA stellt Betrieb in Hannover ein und reduziert stark in Hamburg.
Jeder Euro, der in Busse, Regionalzüge oder Straßenbahnen investiert wird, bringt der deutschen Volkswirtschaft einen Nutzen von drei Euro – so das Ergebnis einer Studie1. Dieses Geld schafft Jobs und sorgt für Umsätze anderswo. Rund 12 Milliarden Euro nehmen die Betriebe des ÖPNV pro Jahr an verkauften Fahrkarten ein. Jeder investierte Euro in Bus und Bahn zahlt sich wirtschaftlich, sozial und ökologisch mehrfach aus, wie die Studie zeigt. Rund 25 Milliarden Euro betragen die jährlichen Betriebskosten. Doch dem gegenüber steht eine volkswirtschaftliche Wertschöpfung von rund 75 Milliarden. Diese Bilanz zeigt: Investitionen in den ÖPNV zahlen sich mehrfach aus – für gute Arbeit, Umwelt und Lebensqualität.
Sind Uber, MOIA & Co. am Ende? weiterlesenRüstungscluster Niedersachsen
Vom VW-Land zum Rüstungscluster
Werden im Volkswagenwerk in Osnabrück künftig smarte Busse für den öffentlichen Verkehr oder Drohnen, Panzerwagen oder Raketen gebaut?
Angesichts der Profiterwartungen der Eigentümer, der Taten- und Ideenlosigkeit des Managements und der Absatzkrise der Autoindustrie hoffen viele der noch etwa 2.000 Arbeiterinnen und Arbeiter auf ein Wunder.
Autoindustrie: Kein Grund zu jammern!
Volkswagen kündigt weiteren drastischen Stellenabbau an. Gleichzeitig schüttet der Konzern Milliarden an seine Aktionäre aus. Der Widerspruch verweist auf die tiefe Krise der Autoindustrie – und auf fragwürdige Auswege.
Das Ende des aggressiven Exports könnte Ausgangspunkt für ein grundsätzliches Umdenken, ein Reset unserer Gesellschaft sein, weil es definitiv so wie bisher nicht weitergehen wird: Wie und wofür wollen wir leben und arbeiten? Die eigentliche Herausforderung besteht darin, den gesellschaftlichen Wandel zum öffentlichen Verkehr mit neuen Mobilitätsangeboten in den urbanen Zentren und den ländlichen Räumen zu gestalten.
Autoindustrie: Kein Grund zu jammern! weiterlesen