Gewerkschafts-Bashing statt Anerkennung der Gewerkschaft
Die UAW, die United Auto Workers (oder mit ihrem langen Namen: The International Union, United Automobile, Aerospace and Agricultural Implement Workers of America), ist mit mehr als einer Million Mitgliedern eine der größten und einflussreichsten Gewerkschaften Nordamerikas. Vor einigen Wochen berichtete die UAW in einem Briefing für deutsche Gewerkschaften und NGOs über die Verletzung von Gewerkschaftsrechten im Werk von Mercedes in Tuscaloosa/Alabama sowie über gewerkschaftsfeindliche Unternehmenskampagnen mit rassistischen Taktiken. Das ist keine Kleinigkeit, denn Gewerkschaftsrechte sind Teil der Menschenrechte – und die sind universell, unveräußerlich und unteilbar. Ob in Tuscaloosa oder in Stuttgart: Die Würde der Arbeiterinnen und Arbeiter ist nicht verhandelbar. Um diese Rechte wahrnehmen zu können, bedarf es Gewerkschaften und betrieblicher Interessenvertretungen. Menschenrechtsverletzungen entschieden entgegenzutreten ist die gemeinsame Verantwortung von Gewerkschaften überall auf der Welt.
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