Autoindustrie: Mitten in der Katastrophe!

Die ganze alte Scheiße ist im Arsch! Was kann, was muss Die Linke tun?

VW und Mercedes verkünden gleichzeitig Sparprogramme, Lohnabbau, Arbeitszeitverlängerung und die Verlagerung von Produktion nach Osteuropa. Das ist kein Zufall, sondern eine Kampagne. Offen, brutal und ohne sozialpartnerschaftliche Betriebsgemeinschaftsideologie.

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Bosse gegen die Belegschaft – Die Krise bei VW und die Aufgabe der Linken.

Die Chefs des Volkswagenkonzerns wollen weltweit 100.000 Arbeiter*innen Arbeit und Lohn nehmen. Auch in Deutschland könnten zehntausende Arbeitsplätze gestrichen werden. Innerhalb von nur zwei Jahren ist das der zweite große Angriff der Konzernbosse auf die Arbeiter*innen und ihre Familien. Über die Gründe, das Vorgehen des Konzerns und die Aufgaben der Linken in dieser Situation haben wir mit Stephan Krull gesprochen.

Stephan Krull war Betriebsrat bei Volkswagen und ist heute in der Rosa-Luxemburg-Stiftung aktiv.

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Krise in der Autoindustrie – wer zahlt, wer gewinnt?

Automobilindustrie im Umbruch – Konferenz der Fraktion Die Linke im Bundestag am 16. Juni in Schweinfurt.

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Nein zur Rüstungsproduktion bei Volkswagen!

Wie dramatisch ist die Lage bei VW und in der Autoindustrie wirklich? Darüber habe ich nach der Aktionärsversammlung mit Kolleginnen und Kollegen in Wolfsburg diskutiert.

Alle scheinen sich einig zu sein: Die Aktionäre, das Management, die Landesregierung und auch der Betriebsrat sprechen sich dafür aus, dass bei Volkswagen künftig auch für den Krieg produziert wird.

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Krise in der Autoindustrie – Herausforderung für Linke und Gewerkschaften

„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen“ – das wird dem US-Milliardär Warren Buffet zugeschrieben, gelegentlich mit der Ergänzung „Das sollte sie nicht“.

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Autoindustrie: Kein Grund zu jammern!

Volkswagen kündigt weiteren drastischen Stellenabbau an. Gleichzeitig schüttet der Konzern Milliarden an seine Aktionäre aus. Der Widerspruch verweist auf die tiefe Krise der Autoindustrie – und auf fragwürdige Auswege.

Das Ende des aggressiven Exports könnte Ausgangspunkt für ein grundsätzliches Umdenken, ein Reset unserer Gesellschaft sein, weil es definitiv so wie bisher nicht weitergehen wird: Wie und wofür wollen wir leben und arbeiten? Die eigentliche Herausforderung besteht darin, den gesellschaftlichen Wandel zum öffentlichen Verkehr mit neuen Mobilitätsangeboten in den urbanen Zentren und den ländlichen Räumen zu gestalten.

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Kein Land in Sicht – die Autoindustrie in Deutschland

Das völkerrechtlich verbindliche Pariser Klimaziel einer maximalen Erderwärmung von 1,5 Grad durch menschliches Handeln ist 10 Jahre nach der Unterzeichnung unerreichbar. Deutschland hat – wie andere Industrieländer – seine Ziele nicht erreicht. Eine Ursache dafür sind die Treibhausgasemissionen aus dem Verkehr, die nicht reduziert wurden. Durch die Modellpolitik der Autokonzerne mit großen und schweren Fahrzeugen haben sich die spezifischen Emissionen vieler Autos erhöht.

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Die Autoindustrie – eine soziale und ökologische Katastrophe

Weltweit werden jährlich ca. 70 Millionen PKW produziert, davon 13,5 Millionen (19 Prozent) von deutschen Herstellern im Inland (4 Mio.) und Ausland (9,5 Mio.). Fast 1,5 Milliarden Autos rollen über unseren Erdball, 95 Prozent davon mit Verbrennungsmotor. In Deutschland arbeiten 770.000 Menschen bei den großen Autokonzernen VW, Mercedes und BMW, bei Ford, Opel und Tesla, bei den großen Zulieferkonzernen Bosch, Conti und ZF und bei hunderten mittleren und kleinen Zulieferbetrieben. Es ist offensichtlich, dass es Überkapazitäten in der Autoindustrie und auch in der Zulieferindustrie vom Stahl bis zum Reifen gibt.

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Die Autoindustrie in der Systemkrise

Die Krisen in der Autoindustrie kommen regelmäßig, die Abstände verkürzen sich und die Krisen werden heftiger. Wie auch jetzt wieder geht es um Konkurrenz, um Märkte und Marktanteile, um den Aufbau und dann auch wieder die Zerstörung von Kapazitäten in geschrumpften Teilmärkten.

Die Krisen tragen die Tendenz zur Vernichtung von Konkurrenten und kleinere oder größere Schritte zur Monopolisierung in sich. Die Schließung des Opel-Werkes in Bochum und des Ford-Werkes in Saarlouis sind die jüngsten Brocken dabei, die Bildung des Stellantis-Konzerns mit Peugeot, Citroën, Opel, Fiat und Chrysler eines der Beispiele für Konzentration. In den zurückliegenden fünf Jahren wurden bereits über 60.000 Arbeitsplätze in der Zulieferindustrie verlagert oder vernichtet, viele Standorte aufgegeben.

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Krise der Autoindustrie – und niemand merkt es?

Die sozial-ökologische Transformation kommt nicht voran, die Klimaziele im Verkehrssektor werden seit Jahren weit verfehlt. Die deutschen Autokonzerne halten an Verbrennertechnologie und an teuren SUV- und Luxusstrategie fest, ignorieren die Klimakrise, unterschätzen die Konkurrenz und verweigern Konversionsüberlegungen. Zwar werden noch satte Profite für die Aktionäre realisiert, mit der Beschäftigung geht es aber schon rasant bergab.


Dynamik und Charakter der Krise

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