Keine Denkverbote? Keine Denkverbote!

Den Sozialstaat schreddern, die Kommunen in den Ruin treiben und Sparorgien, offen, brutal und ohne sozialpartnerschaftliche Volks- und Betriebsgemeinschaftsideologie. Das sind keine Planspiele, sondern koordinierte bittere Realität und Teil des roten Teppichs für die autoritäre Rechte in diesem Land. „Keine Denkverbote“ bei der Verschärfung der Ausbeutung fordert in diesem Kontext das Kapital und meint damit das laute Nachdenken über die Aufhebung des Acht-Stunden-Tages, die Wiedereinführung der sechstägigen Arbeitswoche, die Verlängerung der individuellen Arbeitszeit bei gleichzeitiger Senkung von Löhnen, Beiträgen zur Sozialversicherung, sogenannter Lohnnebenkosten und Senkung von Rentenzahlungen. „Keine Denkverbote“ heißt in diesem Kontext Milliarden für die Hochrüstung, Wehrpflicht für die Jugend und Kriegstüchtigkeit für alle.

Widersprüchliche Signale von den Gewerkschaften. Das Sparpakt bei Porsche als Vorbild für Abbau bei Volkswagen, BMW und Mercedes? Denken ohne Geländer.

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Autoindustrie: Endspiel für Arbeitsplätze und Kommunen?

Die fetten Jahre der Auto- und Zuliefererindustrie in Deutschland sind endgültig vorbei. Der drastische Rückgang von Produktion und Absatz setzt sich 2026 fort in einer Ökonomie, die auf Wachstum angewiesen ist: bei Mercedes minus 1 Prozent, bei VW minus 5 Prozent und bei Ford minus 10 Prozent. Zuwachs gibt es bei den chinesischen Herstellern BYD, Xpeng und Leapmotor.

Jahr198520162025
Mio. Autos4,25,84,1

Automobilproduktion in Deutschland (Quelle VDA)

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Autoindustrie: Mitten in der Katastrophe!

Die ganze alte Scheiße ist im Arsch! Was kann, was muss Die Linke tun?

VW und Mercedes verkünden gleichzeitig Sparprogramme, Lohnabbau, Arbeitszeitverlängerung und die Verlagerung von Produktion nach Osteuropa. Das ist kein Zufall, sondern eine Kampagne. Offen, brutal und ohne sozialpartnerschaftliche Betriebsgemeinschaftsideologie.

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Bosse gegen die Belegschaft – Die Krise bei VW und die Aufgabe der Linken.

Die Chefs des Volkswagenkonzerns wollen weltweit 100.000 Arbeiter*innen Arbeit und Lohn nehmen. Auch in Deutschland könnten zehntausende Arbeitsplätze gestrichen werden. Innerhalb von nur zwei Jahren ist das der zweite große Angriff der Konzernbosse auf die Arbeiter*innen und ihre Familien. Über die Gründe, das Vorgehen des Konzerns und die Aufgaben der Linken in dieser Situation haben wir mit Stephan Krull gesprochen.

Stephan Krull war Betriebsrat bei Volkswagen und ist heute in der Rosa-Luxemburg-Stiftung aktiv.

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Krise in der Autoindustrie – wer zahlt, wer gewinnt?

Automobilindustrie im Umbruch – Konferenz der Fraktion Die Linke im Bundestag am 16. Juni in Schweinfurt.

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Nein zur Rüstungsproduktion bei Volkswagen!

Wie dramatisch ist die Lage bei VW und in der Autoindustrie wirklich? Darüber habe ich nach der Aktionärsversammlung mit Kolleginnen und Kollegen in Wolfsburg diskutiert.

Alle scheinen sich einig zu sein: Die Aktionäre, das Management, die Landesregierung und auch der Betriebsrat sprechen sich dafür aus, dass bei Volkswagen künftig auch für den Krieg produziert wird.

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Krise in der Autoindustrie – Herausforderung für Linke und Gewerkschaften

„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen“ – das wird dem US-Milliardär Warren Buffet zugeschrieben, gelegentlich mit der Ergänzung „Das sollte sie nicht“.

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Autoindustrie: Kein Grund zu jammern!

Volkswagen kündigt weiteren drastischen Stellenabbau an. Gleichzeitig schüttet der Konzern Milliarden an seine Aktionäre aus. Der Widerspruch verweist auf die tiefe Krise der Autoindustrie – und auf fragwürdige Auswege.

Das Ende des aggressiven Exports könnte Ausgangspunkt für ein grundsätzliches Umdenken, ein Reset unserer Gesellschaft sein, weil es definitiv so wie bisher nicht weitergehen wird: Wie und wofür wollen wir leben und arbeiten? Die eigentliche Herausforderung besteht darin, den gesellschaftlichen Wandel zum öffentlichen Verkehr mit neuen Mobilitätsangeboten in den urbanen Zentren und den ländlichen Räumen zu gestalten.

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Kein Land in Sicht – die Autoindustrie in Deutschland

Das völkerrechtlich verbindliche Pariser Klimaziel einer maximalen Erderwärmung von 1,5 Grad durch menschliches Handeln ist 10 Jahre nach der Unterzeichnung unerreichbar. Deutschland hat – wie andere Industrieländer – seine Ziele nicht erreicht. Eine Ursache dafür sind die Treibhausgasemissionen aus dem Verkehr, die nicht reduziert wurden. Durch die Modellpolitik der Autokonzerne mit großen und schweren Fahrzeugen haben sich die spezifischen Emissionen vieler Autos erhöht.

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Die Autoindustrie – eine soziale und ökologische Katastrophe

Weltweit werden jährlich ca. 70 Millionen PKW produziert, davon 13,5 Millionen (19 Prozent) von deutschen Herstellern im Inland (4 Mio.) und Ausland (9,5 Mio.). Fast 1,5 Milliarden Autos rollen über unseren Erdball, 95 Prozent davon mit Verbrennungsmotor. In Deutschland arbeiten 770.000 Menschen bei den großen Autokonzernen VW, Mercedes und BMW, bei Ford, Opel und Tesla, bei den großen Zulieferkonzernen Bosch, Conti und ZF und bei hunderten mittleren und kleinen Zulieferbetrieben. Es ist offensichtlich, dass es Überkapazitäten in der Autoindustrie und auch in der Zulieferindustrie vom Stahl bis zum Reifen gibt.

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