Autoindustrie: CDU forciert Unterbietungswettbewerb

Die Arbeiterinnen und Arbeiter von Volkswagen in Zwickau, Chemnitz und Dresden sowie tausende Beschäftigte in der Zulieferindustrie sorgen sich um ihre Arbeitsplätze. Volkswagen hat die Belegschaft bereits um tausende Beschäftigte reduziert, will die Werke schließen, um selbst geschaffene und teure Überkapazitäten abzubauen – statt auf kollektive Arbeitszeitverkürzung und auf andere Produkte für nachhaltige Mobilität zu setzen. Auch Sachsens MP Kretschmer sorgt sich um das VW-Werk in Zwickau – kommt aber zu völlig falschen Schlussfolgerungen.

CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer als Geisterfahrer

O-Ton Kretschmer:

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Selbstbewusste Belegschaft: Wir sind Volkswagen – ihr seid es nicht!

„Freiheit statt Tempolimit“ – tönte vor kurzer Zeit der oberste VW-Manager Blume. Die Wolfsburger Presse beschrieb das als „Balsam für die Werker-Seele“. Was für ein Schmalz, was für ein ideologisches Geschwätz bei der Androhung von Massenentlassungen und einer ersten Werksschließung in Brüssel.

Unter der Überschrift „Festgefahren“ wurde in „arranca“1 im Juli diesen Jahres ein Aufsatz von mir veröffentlicht, in dem beschrieben ist, wie die Autoindustrie die Verkehrswende blockiert und mit ihrer hochpreisigen Luxusstrategie in eine strategische Sackgasse rast.

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