Gewerkschaften: Bremser oder Partner der Klimabewegung?

Moderne kapitalistische Gesellschaften befinden sich am Beginn einer großen Transformation. Soziale und ökologische Nachhaltigkeitsziele verlangen nach einem tiefgreifenden Wandel der vorherrschenden Produktions- und Lebensweisen. Damit verbundenen sind zahlreiche Macht- und Interessenskonflikte, in denen auch die Gewerkschaften ihre Rolle neu bestimmen müssen. Daraus resultierende Anforderungen waren Gegenstand der zweitägigen Konferenz, die gemeinsam vom Bereich Arbeitssoziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU), dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) veranstaltet wurde. Die Konferenz fragte nach den Perspektiven einer Forschung, die Gewerkschaften dabei unterstützt, auch in schwierigen Zeiten Möglichkeiten zu einer strategischen Wahl auszuloten. Es geht um die Zukunft von Gewerkschaften und organisierten Arbeitsbeziehungen inmitten einer großen gesellschaftlichen Transformation.

Klar, dass die drohende Klimakatastrophe auch die Gewerkschaften vor große Herausforderungen stellt. Können sie zusammen mit der Klimabewegung für eine radikale Wende eintreten? Oder wollen sie Umbrüche so lange wie möglich hinauszögern, um Jobs zu erhalten? Hier eine kleine Reportage des Deutschlandradio Kultur zur Machtressourcen-Konferenz, in der ich auch kurz zu Wort komme.

https://www.deutschlandfunk.de/gewerkschaften-bremser-oder-partner-der-klimabewegung-dlf-af29cf04-100.html

Hier der Link zu meinem verschriftlichem Beitrag im Workshop „Gewerkschaften in sozial-ökologischen Transformationskonflikten: Neue Mobilität“:

http://Gewerkschaften in sozial-ökologischen Transformations- konflikten: Neue Mobilität

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